Freie Demokraten Saarpfalz entsetzt über Infrastruktur-Desaster

Die Fechinger Talbrücke musste am Donnerstag vor Ostern ohne Vorwarnung voll gesperrt werden.

Die Stellvertretende Kreisvorsitzende Karin Seyfert dazu: „Völlig unvorbereitet trifft dieser Ausnahmezustand alle Bürger, Handwerker, Pendler und Touristen. Aufgrund der Rolle als Transitland geht der Schaden auch noch weit über das Saarland hinaus.“

Bereits seit Längerem war bekannt, dass ein höher Sanierungsbedarf bei Grumbachtalbrücke, der Güdinger und eben der Fechinger Brücke bestanden. „Über den genauen Zustand gibt es jedoch viel zu wenig Transparenz“, kritisiert die Stellvertretende Kreisvorsitzende weiter.

Die Landesregierung entschied sich jedoch so lange nur weniger als das Nötigste zu machen, bis das Landesamt für Straßenbau nun einschreiten musste, um eine Gefahr für Leib und Leben zu verhindern.

„Die Ministerin für Wirtschaft Arbeit und Verkehr, Anke Rehlinger, hat hier zu lange zugeschaut und blieb inaktiv. Sie muss die politische Verantwortung für dieses Infrastrukturdesaster übernehmen“, so der Kreisvorsitzende Marcel Mucker, „das Saarland hat sich nun tatsächlich kaputt gespart!“