CDU: Viel Wind um nichts – enttäuschender Koalitionsvertrag

Verspargelung bei Rosenkopf
Verspargelung bei Rosenkopf

Vor der Landtagswahl hat die CDU noch einmal einen Schwenk in Richtung umweltverträglicher Energiegewinnung durch Windenergie gemacht. Man forderte, “beim Ausbau der Windkraft mit mehr Augenmaß als bisher vorzugehen, den Schutz der Natur und des Waldes stärker zu berücksichtigen und Windräder nur an windstarken Standorten zu errichten”. Vor allem in Buchen- und Eichenwäldern des Staatswaldes dürften keine Windräder mehr aufgestellt werden.” (vgl. Saarbrücker Zeitung vom 17.3.2017).

Ein Wahlkampfversprechen, von dem nun im Koalitionsvertrag nichts mehr zu lesen ist. Lediglich Absichtserklärungen allgemeiner Art, großteils aus dem vorherigen Vertrag übernommen, aber keine einzige konkrete Aussage findet man in diesem “Werk”, das wesentliche Vorgaben für die Zukunft des Saarlandes geben sollte.

Fakt ist: Die FDP hat sich seit Jahren zu einer verantwortungsvoll umgesetzten Energiewende bekannt. Das Abholzen von Wäldern unter Inkaufnahme einer weiteren Verspargelung unseres Landes, während viele Windräder trotz Wind stillstehen, lehnen wir strikt ab. Wir fordern daher weiterhin ein Moratorium beim Ausbau der Windenergie, solange es keine geeignete Speichertechnologie und eine europäische Abstimmung hinsichtlich der Stilllegung von Atommeilern gibt.